Pyruvat


Getestet und für schlecht befunden:

 

Baut Pyruvat wirklich Fett ab ?

Zu Pyruvat existieren in der Tat eine ganze Reihe an wissenschaftlichen Studien. Die jüngste Studie stammt aus dem Jahr 1998 und wurde kürzlich in dem wissenschaftlichen Journal "Medicine & Science" veröffentlicht. Eine Sportlergruppe, die über vier Wochen lang täglich sechs Gramm Pyruvat einnahm, hatte einen Fettverlust von durchschnittlich 2.3 kg pro Person aufzuweisen. Gleichzeitig wurde ein Muskelzuwachs von 1.2 kg pro Person gemessen. Das Interessante ist, dass die Gruppe mit Pyruvat sich normal ernährt hatte, d.h. es wurde keine kalorienreduzierte Diät durchgeführt. Eine Kontrollgruppe, die ebenfalls aus Sportlern bestand und die das exakt selbe Trainings- und Ernährungsprogramm befolgte, aber kein Pyruvat verabreicht bekam, hatte hinsichtlich Fettverlust und Muskelaufbau überhaupt keine Veränderungen aufzuweisen. Der beschriebene Fettverlust und auch Muskelzuwachs in dieser Studie lassen sich somit direkt auf den Einsatz von Pyruvat zurückführen.

Meine persönliche Erfahrung lehrt mich, dass Pyruvat besonders bei den Personen gut wirkt, deren Körperfettanteil um 15% oder höher liegt. Personen, und das ist unabhängig vom Geschlecht, die leicht übergewichtig sind oder einen kleinen Bauch haben sprechen auf Pyruvat meist sehr gut an, so dass sich hier ein Versuch definitiv lohnt. Wer hingegen schon einen extrem niedrigen Körperfettanteil hat, weniger als 6% und beinahe in Wettkampfform ist, der wird hauptsächlich von Pyruvats ausdauerfördernden Wirkung profitieren. Wichtig ist in jedem Fall zu wissen, dass die tägliche Dosierung nicht unter sechs Gramm Pyruvat liegen sollte.

Neue Studien in Amerika zeigen:
Der Supernährstoff Pyruvat steigert den Körperfettabbau um 48% und erhöht die Ausdauerleitung um 20%.
Egal ob Sie für einen Wettkampf trainieren oder nur ein paar Kilo überschüssiges Körperfett verlieren möchten, Pyruvat beschleunigt zuverlässig den Fettabbau, es ist eine völlig natürliche Substanz und besitzt keinerlei negative Nebenwirkungen.

So steigert Pyruvat den Fettabbau:
Durch seine thermogenetische Wirkung beschleunigt Pyruvat den Stoffwechsel auf natürliche Weise und fördert so die Fettverbrennung.
Studien haben gezeigt, dass Personen nach einer Diät weniger zunehmen wenn sie wieder zur normale Ernährung zurückkehren.
Weiters wurde auch beobachtet, dass Pyruvat den Appetit hemmt - eine geringere Nahrungsaufnahme im Rahmen einer Diät wird somit erleichtert.
Mit Hilfe von Pyruvat verliert der Körper innerhalb weniger Wochen sichtbar an Fett und wirkt allgemein härter und definierter.

So erhöht Pyruvat die Ausdauerleistung:
Pyruvat erhöht den Transport von Glucose in die Muskeln und aktiviert die Freisetzung von ATP(Adenosintriphosphat) welches der "Treibstoff" der Muskelzelle ist. Die Muskeln nehmen vom zirkulierenden Blut mehr Glucose auf (auch in der Regenerationsphase), so kann um etwa 50% mehr Glykogen gespeichert und die Ausdauerleistung erhöht werden.

Weitere Vorteile von Pyruvat:

- Antioxdant gegen freie Radikale
- senkt den Cholesterinspiegel
- hat einen positiven Einfluss auf die Blutfettwerte
- verbessert die Herzfunktion
- verbessert die Nierenfunktion


Pyruvat (Brenztraubensäure)



Wirkstoffnamen:
Pyruvat, Brenztraubensäure (a -Keto-Propionsäure)

Einsatzgebiet:
im Ausdauersport zur Verzögerung der Ermüdung und Verbesserung der Energiegewinnung, bei Diät zur Verbesserung der Fettverbrennung

Positive Wirkungen:
Verbesserung der Ausdauerfähigkeit, Verzögerung der Ermüdung, Verbesserung der Glukosespeicherfähigkeit der Muskulatur, Unterstützung des Abbaus von Fettgewebe während einer Diät, Erhöhung der ATP-Bildung, Steigerung der Thermogenese, Anregung des Stoffwechsels, Erhöhung des Grundumsatzes, Appetithemmende Wirkung, antioxidative Wirkung möglich, jedoch noch nicht eindeutig bewiesen, leicht anabole Wirkung im Kraftsport möglich

Verfügbarkeit:
als Calciumpyruvat

Dosierung:
5-6g/Tag auf 2-3 Einzeldosen verteilt

Anwendungsdauer:
Erfahrungen sowohl bei sporadischer Gabe als auch bei Dauersupplementierung durchwegs positiv

Kombinationsmöglichkeiten:
L-Carnitin, Zink, B-Vitamine (insbesondere Vit. B5), Synephrin, Coffein, Chrom, DHA

Synergisch wirkende Substanzen:
Zink, Vitamin B5

Neben- oder Wechselwirkungen:
in angegebener Dosierung keine bekannt, bei extrem hohen Dosierungen Durchfall und Befindlichkeitsstörungen im Darm

Bezugsquellen/Preisinformationen:
Sporternährungsfachhandel, Apotheken



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Allgemeines zu Pyruvat
Pyruvat (Brenztraubensäure) kam als Supplement Anfang der Neunziger auf den europäischen Markt. Am Anfang erregte es Aufsehen mit provokanten Werbebotschaften wie: „Steigerung der Ausdauerleistung um 400 Prozent, Steigerung des Fettabbaus um 200 Prozent“. Naja, die Messparameter der Werbeindustrie und die der Wissenschaft (und der Mathematik) sind ja bekanntlich oft verschieden. Trotzdem (oder gerade deshalb) war Pyruvat eines der ersten Mittel, das ich ausprobiert habe. Ich kann mich noch erinnern, dass ich im Trainingslager meines Radclubs großen Eindruck bei den älteren Fahrern hinterlassen habe. Ich habe dem damals noch keine allzu große Bedeutung beigemessen, aber ich war schon erstaunt, zu welcher Leistung ich plötzlich fähig war. Jeder wollte von mir wissen, was das für ein Zeug ist, dass in anrüchiger Trinkampullenform in meinem Zimmer herumlag und das ich jeden Morgen kurz vor dem Training mit einem bäääh-Gesicht hinunterwürgte. Damals wollte ich meinen Kollegen eigentlich noch das Gegenteil beweisen, nämlich dass meine plötzliche Form nicht von diesem „Wundermittel“ kam und verzichtete einen Tag darauf. Sechs schmerzhafte Stunden später kam ich zu dem Schluss, dass dies keine so gute Idee war. Dieses Trainingslager war eine meiner ersten eindrucksvollen Erfahrungen mit Nahrungsergänzungen und gab mir mitunter auch die Motivation, mich tiefer mit dieser Materie zu beschäftigen. Auch gut 10 Jahre später ist Pyruvat noch hochaktuell und eine der meistverkauften Substanzen meiner Produktlinie. Den „Eintagsfliegen-Test“ hat Pyruvat also mit Bravour überstanden.
Die unten beschriebenen Wirkungen von Pyruvat wurden in zahlreichen (auch unabhängigen) Studien bestätigt. Nicht zuletzt überzeugten mich aber meine eigenen Erfahrungen und die meiner Sportler, die seit Jahren erfolgreich mit dieser Substanz arbeiten. Pyruvat ist eine der wenigen Substanzen, in denen sich Studienergebnisse nahezu 1:1 auf unsere Erfahrungsberichte übertragen ließen.

Wirkungsweise
Pyruvat ist ein wichtiges Zwischenprodukt bei der Glykolyse (dem Abbauweg von Kohlenhydraten). Weiters wird Pyruvat benötigt, um (ähnlich wie L-Carnitin) körpereigene Fette zur Energiegewinnung in den Mitochondrien der Muskelzellen zu transportieren.

Wirkungsbereiche/Positive Effekte

Verzögerte Ermüdung, gesteigerte Trainingsenergie, Erhöhung des Grundumsatzes
Dieser Effekt wurde in einer doppel-blind und placebo-kontrolliert durchgeführten Studie festgestellt. Bemerkenswert war das subjektive Empfinden der Pyruvat-Gruppe. Sie empfanden deutlich weniger Müdigkeit (71 %), mehr Energie im Training (18 %) und darüber hinaus konnte ein um 2,2 % erhöhter Enerige-Grundumsatz festgestellt werden. Die Ergebnisse der Tests wurden mit einer Dosierung von 6 g Pyruvat täglich über einen Zeitraum von 6 Wochen erreicht.
Auch die Erfahrungen meiner Athleten konnten diese Effekte bestätigen. Vor allem die von mir betreuten Triathleten setzen Pyruvat in ihrer Vorbereitung auf den Ironman (Dauer 9-11 Stunden) systematisch während Training und Wettkampf ein.

Gewichtsreduktion, Fettverbrennung
In einer anderen Studie wurde einer experimentellen Gruppe aus übergewichtigen Männern und Frauen täglich 6g Pyruvat verabreicht und dreimal wöchentlich ein 60 Minuten dauerndes aerobes und anaerobes Training durchgeführt. Es konnte bei dieser Studie sowohl ein beachtlicher Fettverlust von durchschnittlich 2,3 kg (12 %) als auch darüber hinaus eine Zunahme der fettfreien Magermasse verzeichnet werden. Allerdings muss angenommen werden, dass diese Studie wohl auch in Kombination mit einer fettreduzierten Diät stattgefunden hat.
Unsere eigenen Erfahrungen mit Pyruvat zur Fettverbrennung bestätigen jedoch auch diese Studie.

Verbesserung der Glykogeneinlagerung, Bildung von ATP
Pyruvat erhöht den Transport von Glucose in die Muskeln und fördert die Bildung von ATP (Muskeltreibstoff) während und nach aeroben Belastungen. Die Muskeln können vom zirkulierenden Blut mehr Glucose aufnehmen, wodurch deutlich mehr Glykogen gespeichert werden kann.

Thermogenetische Wirkung
Pyruvat regt die Thermogenese (Wärmebildung) an. Einen Teil der aufgenommenen Nahrungsenergie verbraucht der Körper zur Wärmebildung. Wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass Übergewichtige einen geringeren Teil der aufgenommenen Kalorien in Körperwärme umsetzen als schlanke Menschen, d.h. eine schlechtere Thermogenese haben. Deshalb ist der Einsatz von Pyruvat und anderen Substanzen gerade in Diätphasen äußerst viel versprechend.

Reduziertes Hungergefühl
Ebenfalls konnte schon öfters beobachtet werden, dass Pyruvat den Appetit hemmt und dadurch die Nahrungsaufnahme während einer Diät reduziert werden konnte.

Antioxidative Wirkung
Eine in Vitro (im Reagenzglas) durchgeführte Studie zeigte auch eine antioxidative Wirkung von Pyruvat. Pyruvat könnte also durchaus zum Muskel- und Zellschutz beitragen, eine Übertragbarkeit der Studie auf den Menschen kann aber nicht garantiert werden.

Anabole (muskelaufbauende) Wirkung
Eine weitere Studie, bei der Pyruvat in Verbindung mit DHA (Omega3-Fettsäure) verabreicht wurde, zeigte sich eine signifikante Steigerung der Arm- und Beinmuskulatur. Die Erfahrungsberichte über die Wirkung von Pyruvat im Kraftsport fallen zwar bescheidener aus als bei den Ausdauersportlern, sind aber dennoch überwiegend positiv.

Anwendung und Dosierung

In den meisten Studien wurde Pyruvat mit einer Tagesdosierung von 6g verabreicht. Auch unsere Erfahrungen ergab mit der Einnahme von 6g auf 2 Einzeldosen verteilt die beste Wirkung. Dabei sollten vor dem Frühstück (2-3g) und 30 Minuten vor dem Training (3-4g) eingenommen werden.

Bei Kraftsportlern hat sich eine regelmäßige Einnahme von 3x täglich 2g , nicht aber direkt vor dem Training, am besten bewährt.

Pyruvat ist eine Substanz, die ich nahezu ohne Bedenken empfehlen kann. Wir haben sowohl bei sporadischer und sogar bei einmaliger Einnahme positive Effekte verzeichnen können. Auch bei dauerhafter Anwendung blieben die Effekte erhalten und wurden auch bei gleich bleibender Dosierung nicht schwächer.

Kombinationsmöglichkeiten

Pyruvat passt aufgrund seiner ähnlichen Wirkung bei Diät und Ausdauerleistungen hervorragend mit L-Carnitin zusammen. Ebenfalls gute Wirkung gezeigt hat Pyruvat in Verbindung mit der ebenfalls thermogenetisch wirkenden Substanz Synephrin sowie Coffein. Einige Hinweise deuten darauf hin, dass Zink und Vitamin B5 die Aufnahme von Pyruvat verbessern könnten.

Neben- und Wechselwirkungen

In den oben angegebenen Dosierungen sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt. Nur bei extrem hohen Dosierungen von über 30g pro Tag wurde vereinzelt über Befindlichkeitsstörungen im Darm sowie Durchfall berichtet.


Autor: Nutribay

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