NACHRICHT VON LJO *klick*





Erstmal wollt ich euch fragen wo es diese Apparate zu kaufen gibt wos zuerst blitzt wenn man sein Pokerface aufsetzt
und dann kommt die Wurst rausgeflogen.. ich brauch unbedingt so ein Teil!

Aber jetzt zum eigentlichen Teil:
also normalerweise sitz ich nicht gern hier an den Tasten sondern gehe lieber mit meiner Mama raus in die Sonne
oder auch in den Regen- wie ich es liebe wenns da so gatschig is..
und mein Glück ist- meine Mama liebt es auch sich mit mir im Gatsch zu aalen und zu catchen..
spielen, toben, Unterricht =/ .. aber ich weiß, dass sie das alles tut

WEIL SIE MICH LIEB HAT

- was sie mir auch immer wieder sagt.
Aus dem Grund tu ich ihr gern den Gefallen und bin folgsam
(meistens halt- ausser es ist gerade einer meiner Freunde im Anmarsch..
das ist doch unfreundlich nicht zu grüßen..
und manchmal drückts auch schon ganz dolle wenn ihr wisst was ich meine)

Aber im Endeffekt brauch ich meine Mama zum kuscheln
und es ist einfach das schönste auf der Welt
in ihrer Nähe zu sein.

Aber jetzt schläft sie, ich bin aber noch gar nicht müde und hab auch mal im Netz rumgesurft..
hab hier Nachrichten von Freunden gelesen, die mich ganz traurig gemacht haben
und bin dann gleich zu meiner Mama gelaufen und hab sie abgeschlabbert und mich zu ihr gekuschelt.

Aber lest selbst:


*Gedanken eines Kamfhundes*

An euch Menschen:

Ich kann leider nichts sagen,

bin nur ein Hund
und werd geprügelt seit Tagen.
Wenn ich nur schreiben könnte,
schrieb ich euch ein Gedicht
und hätte Tränen im Gesicht.

Man sagt, ich wäre ein Kampfhund,
und dass ich gefährlich bin.
Öffnet Eure Augen,
und schaut genauer hin!
Bin ich nicht nur ein Werkzeug,
von Menschen scharf gemacht,
von diesen skrupellosen,
die nicht nachgedacht?

Jetzt bin ich scharf und beiße auch,
doch so einen Hund wohl keiner braucht.
Man sagt, dass ich jetzt sterben muss,
mit dem Wahnsinn sei jetzt Schluss.
Doch wenn ich jetzt auch sterben muss,
durch Todesspritze oder Schuss,
geb ich euch Menschen einen Rat,
ich bin ein Hund, ein Kamerad.

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein.
Und lasst die Hunde Hunde sein.
Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist,
der weiss, dass manch ein Mensch nicht besser ist







*Wesenstest*

Nun gib mir endlich einen Grund
dich einzuschläfern blöder Hund...
Bin Wesenstester, muss es wissen.
Wie viel hast du schon gebissen ?

Als Kampfhund bist du einst geboren,
das sieht man deutlich an den Ohren.
Bist aggressiv, gemein und wild -
so stand es gestern in der "BILD".

Ich brech dir mit dem Stock die Knochen
das bringt dich sicherlich zum Kochen.
Hör auf zu wedeln, will's nicht seh'n
du musst mir an die Kehle geh'n.

Hör auf zu winseln, will's nicht hören
mich kannst du damit nicht betören.
Vielleicht, das kann gut möglich sein,
fällt dein Besitzer darauf rein.

Doch ich, ich weiss es einfach besser,
du bist und bleibst ein Menschenfresser
Den treuen Blick, den kannst du lassen,
ich muss und will und werd' dich hassen.

Ich sorg', dass du und all die anderen,
ganz flugs in den Container wandern.
Du knurrst und beisst und wehrst dich nicht,
wie es als Kampfhund deine Pflicht ?
Nun wehr dich endlich blöder Hund
kann dich nicht töten ohne Grund.




Wie konntest du nur..

Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.

Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest.

Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".

Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.


Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge.

Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach
Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen.

Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?".

Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.


Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte.

Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"

Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie
umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.

Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.





Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - Hurra !

Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Strassenrand gehalten. Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen. Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn dir zu bringen. Als ich zurückkam, warst du nicht mehr da!

In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden, aber ich wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und großen Hunger. Ein fremder Mann kam und legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.

Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr. Aber du bist nicht gekommen.

Dann wurde mein Käfig geöffnet, nein, du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hatte. Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod ! Meine Stunde war gekommen.

Geliebtes Herrchen, ich will, daß du weißt, daß ich dich trotz allen Leidens, das du mir angetan hast, mich immer noch an dein Bild erinnere. Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte - ich würde auf dich zulaufen, denn ICH HATTE DICH LIEB !!!




Prayer of a Stray
(Das Gebet eines Streuners)

Lieber Gott

bitte hilf mir bei meiner Qual,
der ganzen Welt bin ich egal,
niemand da, der an mich denkt,
der mir ein wenig Liebe schenkt.

So müde von der Streunerei,
zieht keine Hoffnung mehr vorbei.
Vor Schmerzen kann ich kaum noch stehn,
muß trotzdem durch den Regen gehn.
Bei meinem schweren Gange hier,
verzweifle ich und bet´zu dir:
um jemand, der mich wirklich liebt,
mir eine warme Obhut gibt.
Mit einem schönen, warmen Bett.
Ja - und ´nen Knochen - das wär´nett!

Beim letzten Herrchen war es schlimm,
bin froh, dass ich dort nicht mehr bin.
Ohne Wasser, angekettet,
hat mich nur die Flucht gerettet.
Meine Leine hab ich durchgebissen,
und bin von dort dann ausgerissen.

Lieber ein Streuner! Lieber allein!
Als ewig eingesperrt zu sein.

Jetzt, lieber Gott, bin ich geschafft.
Ich kann nicht mehr, mir fehlt die Kraft.

Bin müde, hungrig - mir ist kalt,
ich fürchte, Gott, ich werd´nicht alt.

Mit Stöcken jagt man mich und Steinen,
doch mir bleibt keine Zeit zum weinen.
Muß durch die Straßen - Knochen finden -
obwohl stetig meine Kräfte schwinden.

Hab´s nicht verdient, bin eigentlich gut,
will nicht, dass man mir böses tut.
Von Würmern geplagt, von Flöhen gebissen,
lieber Gott, ich möchte von dir wissen
ob´s jemanden gibt auf dieser Welt
dem ich, und der auch mir gefällt.

Sollt es diesen Jemand geben
so würd´mein Herz vor Freude beben.
Ja! Alles würd´ ich für ihn machen
und kau auch nicht auf seinen Sachen.
Ihm lauf ich ganz bestimmt nicht fort,
ich liebe ihn und hör auf´s Wort.

Doch so schwach, allein wie ich jetzt bin
macht Weiterleben keinen Sinn.
Schmutzig und unendlich mager
weine ich jede Nacht in meinem Lager,
weil ich mir solche Sorgen mache,
ob ich am nächsten Tag erwache.

Soviel Liebe und Treue kann ich geben,
will deshalb eine Chance zum Leben.
Oh lieber Gott, erhör´mich gleich,
bevor die letzte Hoffnung weicht
und schicke jemand der mich liebt.

Mein Gott -
wenn es dich wirklich gibt...........



 Naja jetzt noch eine Geschichte damit ihr nicht mehr so traurig dreinschaut:




A wonderful Story
oder Wie der Hund zu seiner kalten und feuchten Nase kam

Als ein Mann namens Noah anfing in Mitten der Wueste ein Boot
zu bauen lachten alle Leute. Sie dachten: Was ein Narr!

Aber Noah hoerte nicht auf sie, er horchte auf den Gott der
Hebraeer welcher ihm gehiess ein Boot zu bauen. Also baute
Noah ein Boot- er nannte es Arche.
Als er fertig war gruppierte er alle Tiere- zwei bei zwei-
um mit ihm in seiner Arche zu reisen.

Die Leute lachten ueber die Possum, Panther und Pinguine.
Sie lachten ueber die Geparden, Chinchillas, Giraffen und
Gazellen, Nashoerner und Nilpferde.
Aber alle Tiere- zwei bei zwei- trabten in die Arche.
Alsbald fing es heftig an zu regnen. Es regnete und regnete,
es goss in Stroemen und regnete immerfort.

Die Leute hoerten ploetzlich auf zu lachen und die Arche floss dahin.
Noah und seine Familie und alle Tiere - zwei bei zwei- trieben
sicher ueber das Wasser. Sie segelten fuer vierzig Tage und
vierzig Naechte. Als der Regen innehielt kamen Noah und seine
Familie und alle Tiere -zwei bei zwei- aus der Arche heraus.

Bis auf einen Einzigen!
Niemand konnte den kleinen Hund finden. Noah suchte ueberall.
Er suchte auf dem Ersten Deck, er suchte auf dem Zweiten und er
schaute auf dem Dritten Dreck.
Endlich, in der entferntesten Ecke im untersten Deck-
dort fand er den kleinen Hund.
Der Hund zitterte am ganzen Koerper und stand mit seiner Nase
fest gegen die Seiten des Bootrandes gepresst.

"Komm her, kleiner Hund" rief Noah. "Es ist Zeit, komm heraus".
Aber der kleine Hund ruehrte sich nicht von der Stelle.
Noah schob ihn vorsichtig zur Seite. "Was ist das?", rief Noah aus.
"Ein Loch in der Arche. Die Arche haette auf Grund dessen versinken koennen.
Kleiner Hund, du hast uns gerettet! Mich, meine Familie und all die
anderen Tiere -zwei bei zwei-,- mit deiner kleinen Nase".

Der kleine Hund war sehr stolz. Aber nochmehr war er hungrig.

"Kleiner Hund" sprach Noah aus waehrend er einen saftigen Knochen hervorzog, "Nun wird die ganze Welt und alle
folgenden Generationen um deine grosse Leistung wissen-
Deine Nase wird vortan immer kalt und feucht sein, genauso wie sie
heute ist".

So kam der Hund zu seiner kalten und feuchten Nase.
Wenn DU sie fuehlst, erinnere dich an den kleinen Hund der
mit Hilfe seiner Nase Noah, seine Familie und all die anderen
Tiere -zwei bei zwei- beschuetzte und rettete.



Ich sag ja immer: Besser paar Stunden daheim wenn die Mama arbeiten ist, als eine Ewigkeit allein im Tierheim, Zwinger oder auf der Straße.

Wünsche euch, dass ihr euch nie so fühlt wie die Unmengen von Verlassenen und Ungeliebten und mindestens einen Menschen oder ein Tier das euch lieb hat.

LjO


Ein Brief von Deinem Hund an Dich

Ich bin Dein Hund und es gibt eine Kleinigkeit, die ich Dir ins Ohr flüstern möchte. Ich weiß, Ihr Menschen seid sehr beschäftigt. Manche müssen arbeiten, manche müssen Kinder großziehen. Immer musst Du hierhin und dorthin laufen, oft viel zu schnell und oft auch, ohne die wirklich grossartigen Dinge des Lebens zu bemerken.

Schau einmal zu mir herunter, während Du jetzt an deinem Computer sitzt. Kannst Du verstehen, auf welche Art meine dunkelbraunen Augen in Deine Augen sehen? Sie sind schon etwas trüb geworden und ein paar graue Haare habe ich rund um meine Schnauze.

Du lächelst mich an, ich sehe es in Deinen Augen. Was siehst Du in meinen? Siehst Du mein Wesen? Eine Seele in mir, die Dich so sehr liebt, wie niemand sonst es könnte? Einen Geist, der Dir alle früheren Versäumnisse vergeben würde, hättest Du jetzt nur einen Moment Zeit für mich?

Manchmal müssen wir so jung sterben, so schnell, manchmal so plötzlich, dass es Dir das Herz bricht. Manchmal altern wir vor Deinen Augen so langsam, dass Du es nicht einmal merkst, ehe das Ende kommt, wenn wir Dich mit ergrauten Schnauzen und kataraktumwölkten Augen ansehen. Immer noch ist die Liebe da, sogar noch dann, wenn wir uns dieser Wandlung weg vom Körper hingeben, um frei in ein entferntes Land zu laufen, bis wir uns wiedersehen.

Vielleicht bin ich morgen nicht mehr hier, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr hier. Eines Tages wirst Du das Wasser aus Deinen Augen wischen, das die Menschen haben, wenn tiefer Kummer ihre Seelen füllt, und Du wirst Dir Vorwürfe machen, dass Du neulich nicht "nur einen weiteren Tag" Zeit für mich hattest.

Weil ich Dich so liebe, berühren Deine Sorgen meine Seele und machen mich traurig. Komm her, setz Dich zu mir auf den Boden und schau mir tief in die Augen. Komm nicht als "Alpha" zu mir oder als "Trainer" oder womöglich als "Mama und Papa" ... Komm zu mir als eine lebende Seele... Streich mir übers Haar, lass uns einander in die Augen sehen - und einfach "reden".

Du hast einmal beschlossen, mich in Deinem Leben zu haben, weil Du wolltest, dass eine Seele alles mit Dir teilt. Jemand, der ganz anders ist als Du - und hier bin ich. Ich bin ein Hund, ich bin lebendig. Ich habe Gefühle, ich habe körperliche Sinne. Ich kann die Unterschiede in unserem Wesen, unseren Seelen fühlen. Mit all Deinen Marotten bist Du menschlich und ich liebe Dich trotzdem. Nun komm, setz Dich zu mir auf den Boden. Komm in meine Welt und lass die Zeit langsamer laufen, wenn auch nur für 15 Minuten. Vielleicht gibt es kein Morgen für uns. Das Leben kann furchtbar kurz sein ...

In Liebe
Dein Hund
 
 







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